Xovi im Test

Xovi im Test

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Xovi ist ein kostenpflichtiges SEO-Tool, mit dem ihr die Suchmaschinenoptimierung eurer Webseiten und fremder Webseiten analysieren könnt. Das Tool verspricht, ungenutzte Potentiale eurer Seiten zu entdecken und euch bei der Suchmaschinenoptimierung und dem Suchmaschinenmarketing zu unterstützen.

Die Betreiber von Xovi haben mich gebeten, ihren Dienst unter die Lupe zu nehmen und mir dafür einen Gratiszugang zur Verfügung gestellt.

Wie funktioniert Xovi?

Xovi liest Suchmaschinenergebnisse von Google ein und speichert von jedem Keyword (Suchbegriff) die ersten 100 Treffer in seiner Datenbank. Natürlich ist es nicht möglich, die Ergebnisse zu allen denkbaren Keywords zu speichern. Xovi gibt die Anzahl der in der Datenbank enthaltenen Keywords mit 20 Millionen an, das ist schon eine ganze Menge, finde ich. Wenn ihr ein für euch wichtiges Keyword vermisst, könnt ihr dieses vorschlagen und wenn es mehr als 50 Aufrufe im Monat hat, wird es eingespeist und ihr könnt bei der nächsten Auswertung darauf zugreifen. Die Datenbank wird einmal die Woche aktualisiert, was meiner Meinung nach ausreichend ist, da Suchmaschinenoptimierung ja eher eine langfristig Angelegenheit ist und sich von einem Tag zum anderen keine großen Veränderungen ergeben.

Xovi-Domaininformationen

Xovi analysiert jede eingegebene Domain und gibt folgende Informationen darüber aus:

  • Rankings: Gibt an, wie viele Top100-Einträge eine Website bei den von Xovi gespeicherten Suchbegriffen hat.
  • OVI: Das ist ein von XOVI errechneter eigener Wert, der aus den Positionen der Keywords bei Google und deren Qualität ermittelt wird. Je höher dieser Wert ist, um so besser ist eine Seite bei Google gelistet.
  • Backlinks: Anzahl der Backlinks, die zu einer Domain in der Xovi-Datenbank gespeichert sind.
  • AdWords: Anzahl der für eine Domain geschalteten AdWords-Anzeigen

Dies sind die von Xovi selbst ermittelten Werte, außerdem werden noch Angaben wie Domainpopularität, PageRank und Alexa-Rank aufgelistet, die von externen Diensten abgerufen werden. Den Alexa-Rank halte ich allerdings für überflüssig, da die Aussagekraft dieses Wertes gleich Null ist.

Die Xovi-Tools sind in 5 Rubriken aufgeteilt, die ich euch jetzt vorstellen werde.

Xovi-Tool SEO (Suchmaschinenoptimierung)

In der Kategorie SEO gibt es so viele Tools, das ich nicht auf alle ausführlich eingehen kann. Zwei Tools möchte ich aber näher beschreiben. Zum einen ist das der Menüpunkt Keyword/Rankings. Dort könnt ihr euch alle Keywords anzeigen lassen, mit denen ihr auf den ersten 100 Rängen bei Google auftaucht. Besonders interessant sind hier die Keywords, die auf den Rängen 11-20 platziert sind. Bei diesen lohnt sich eine Optimierung oftmals besonders, da schon eine geringe Verbesserung im Ranking deutlich höhere Klickzahlen bringt.

Sehr interessant ist auch der Menüpunkt “Unterseiten/Verzeichnisse”. Damit lassen sich Unterseiten anzeigen, die besonders häufig in den Top 100 platziert sind. Wenn eine Unterseite z. B. für 10 verschiedene Keywords rankt, würde ein zusätzlicher Backlink auf diese mehr bringen als bei einer Unterseite, die nur für 3 verschiedene Keywords rankt.

Aufgefallen ist mir, dass das Ranking nicht immer stimmt. Im ersten Moment dachte ich, es würde daran liegen, dass die angegebenen Werte ja nicht 100% aktuell, sondern schon ein paar Tage alt sind. Aber das alleine war es nicht. Bei einem Keyword bin ich z. B. schon seit Monaten auf Rang 5, Xovi zeigt aber Rang 3 an. Der Grund liegt vermutlich darin, dass die ersten 3 Ränge von der gleichen Domain belegt wurden. Meine Seite ist also die drittbeste Domain, liegt aber nur auf Rang 5. Ich halte es an dieser Stelle nicht für sehr sinnvoll, die Treffer einer Domain zusammenzufassen, da das Ranking eines Keywords dadurch verfälscht werden kann.

Xovi-Tool SEM (Suchmaschinenmarketing)

Da ich mich seit einiger Zeit näher mit Google AdWords befasse, hatte ich mir von diesem Tool am meisten versprochen. Damit könnt ihr euch nämlich anzeigen lassen, welche Keywords eure Konkurrenz bei Google AdWords gebucht hat. In der Theorie hört sich das wirklich klasse an, in der Praxis funktioniert es aber leider nur unzureichend. Es werden nämlich vorwiegend Keywords mit einem hohen Suchvolumen gefunden. Beim Keyword “Akkus”, das laut Xovi immerhin ein globales Suchvolumen von über 18.000 pro Monat hat, hat z. B. weltweit-akku.de eine AdWords-Anzeige geschaltet:
Keyword Akkus

Xovi zeigt aber beim Aufruf von weltweit-akku.de an, dass keine Anzeigen geschaltet wurden:

weltweit-akku

Xovi-Backlinkchecker

Unter dem Tab “Backlinks” verbirgt sich ein Backlinkchecker, der mehr Ergebnisse liefert als der X4d-Backlinkchecker, den ich normalerweise verwende. Die Backlinks lassen sich nach PR und OVI sortieren, so dass ihr euch bequem die besten Links zuerst anzeigen lassen könnt. Gut gefallen hat mir auch die Übersicht der verwendeten Ankertexte. Daraus könnt ihr ersehen, ob ein Linktext besonders häufig vorbeikommt, was nicht gut wäre, da Google dies als Manipulation interpretieren könnte.

Xovi-Affiliate-Tool

Mit dem Xovi-Affiliate-Tool seht ihr, welche Websites für einen Konkurrenten Werbung machen. Außerdem wird euch noch angezeigt, über welches Partnernetzwerk die Werbung eingebunden wird. Leider gibt es hier ein ähnliches Problem wie beim SEM-Tool. Es werden nämlich hauptsächlich Daten von großen Websites angezeigt und ausgewertet.

Xovi-Keyword-Datenbank

Das mächtigste Tool ist mit Sicherheit die Keyword-Datenbank. Damit könnt ihr nämlich euch Keywords anzeigen lassen, auf die mehrere Bedingungen zutreffen. Dadurch könnt ihr gezielt nach Keywords suchen, die z. B. ein Suchvolumen von mehr als 20.000, einen Klickpreis von weniger als 20 Cent und eine Mitbewerberdichte von weniger als 50 % haben. Damit kann das Google Keyword-Tool nicht mithalten.

Xovi kostet 99 Euro im Monat

Für wen ist Xovi sinnvoll?

Eine Xovi-Vollversion kostet monatlich 99 Euro. Damit ist klar, dass dieses Tool für Hobby-Webmaster, die keine Einnahmen durch ihre Website erzielen, nicht sinnvoll ist. Um Xovi gewinnbringend nutzen zu können, solltet ihr mit euren Websites schon Einnahmen von mehreren tausend Euro im Monat erzielen. Dann spart es euch allerdings eine Menge Zeit und bietet euch Informationen, die ihr mit einem Gratis-Tool nicht erhalten könnt.

Laut eigener Aussage richtet sich Xovi weniger an SEO-Profis als an Webmaster und Shopbetreiber. Diese werden damit auch gut zurechtkommen, da die Bedienung wirklich sehr einfach ist und die Funktionen übersichtlich angeordnet sind. Trotzdem wäre es gerade für diesen Nutzerkreis wichtig, zusätzliche Informationen zu erhalten, wie sie Xovi optimal nutzen können. Leider gibt es zu allen Funktionen immer nur Kurzerklärungen. Eine ausführliche Anleitung mit Beispielen gibt es nicht.

Die Stärken von Xovi liegen eindeutig im Bereich Suchmaschinenoptimierung. Das SEO-Tool, der Backlinkchecker und die Keyword-Datenbank bringen leistungsfähige Funktionen mit, die einen echten Mehrwert bieten. Gleiches kann man von den beiden anderen Tools leider nicht sagen. Das SEM- und das Affiliate-Tool liefern einfach zu wenig verwertbare Daten, als dass sie einen echten Nutzen bieten könnten.

Plus Zahlreiche SEO-Tools

Plus Sehr guter Backlinkchecker

Plus Umfangreiche Keyword-Datenbank

Plus einfache Bedienung

Minus SEM-Tool nur bedingt brauchbar

Minus Affiliate-Tool nur bedingt brauchbar

Minus teilweise falsches Ranking

Minus keine Anleitung vorhanden

Veröffentlicht von

Cujo

Die Webmaster-Zentrale wurde im Januar 2010 von mir gegründet. Dabei haben mich 3 Internetauftritte maßgeblich beeinflusst. Zum einen die Website des t3n-Magazins, www.t3n.de, auf der immer sehr interessante Artikel zum Thema Webseitenerstellung gepostet wurden. Genau solche Artikel wollte ich auch schreiben. Dann bin ich schon seit mehreren Jahren im Homepage-Forum, www.homepage-forum.de, aktiv. Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass dort immer die gleichen Fragen gestellt wurden. Jedesmal darauf die gleichen Antworten zu geben, war erstens langweilig, zweitens zeitraubend und drittens hat es sich nicht gelohnt, die Fragen ausführlich zu beantworten. In der Webmaster-Zentrale greife ich jetzt oft Fragen auf, die im Homepage-Forum gestellt wurden und habe die Möglichkeit die angesprochenen Themen viel detaillierter zu behandeln. Bei wiederkehrenden Fragen poste ich dann einen Link zu einem Artikel in der Webmaster-Zentrale. Dadurch erhalten die User ausführlichere Antworten als normalerweise in einem Forum üblich. Die Idee, Informationen bereitzustellen und diese im Forum zu verlinken, habe ich von Daniel, www.homepage-faqs.de, übernommen. Daniel bezeichnet sich selbst als Forenhelfer und ist sehr aktiv im Homepage-Forum. Er hat schon zahllosen Usern mit seinen Informationen geholfen und ihnen die Grundlagen der Webseitenerstellung erklärt. Diese 3 Webauftritte hatten einen so großen Einfluss auf mich, dass ich sicher behaupten kann, dass es ohne sie die Webmaster-Zentrale nicht geben würde.

14 thoughts on “Xovi im Test”

  1. An sich ein sehr ausgewogener Bericht – entspricht auch in etwa meinen Erfahrungen mit Xovi. Bei einem Punkt hast du aber viel zu hoch gegriffen: “Um Xovi gewinnbringend nutzen zu können, solltet ihr mit euren Websites schon Einnahmen von mehreren tausend Euro im Monat erzielen.”. Im Prinzip würde es reichen, wenn man schon rund die 100€+Ust an Mehreinnahmen durch das Tool schafft. Das ist meiner Erfahrung nach schon realistisch, wenn man sich im mittleren dreistelligen Bereich bewegt – also durchaus noch für “Nebenerwerbs”-Webmaster. Wichtig ist halt, dass man wirklich weiß, wie man die Daten gewinnbringend nutzen kann und wie man mit Websites Geld macht. Wer ohne Tools nicht in diesen mittleren dreistelligen Bereich kommt, sollte auch nicht wirklich zu solchen Tools greifen …

  2. @Techblogger Du hast natürlich recht, wenn du sagst, dass es ausreicht, wenn man pro Monat 100 Euro Mehreinnahmen erzielt. Allerdings müsste man ja jeden Monat 100 € mehr als im Vormonat erzielen, damit Xovi sich auf Dauer rechnet. Wer 500 Euro im Monat verdient, kann Xovi vielleicht mal einen Monat testen. Aber auf Dauer sind die zu erzielenden Mehrerlöse in diesem Einkommensbereich meiner Meinung nach nicht hoch genug.

  3. Das scheint zwar im ersten Moment logisch, aber es steckt trotzdem ein Denkfehler dahinter. Nehmen wir einmal einen Planungshorizont von 2 Jahren an (das ist für eine Website realistisch, wenn man sie ernsthaft betreibt). Dann muss ich bei einer Nutzung von 1 Monat die Einnahmen gerade einmal um 5€ monatlich heben – nach 2 Jahren hat sich die Investition amortisiert. Ein solches Tool sind eben keine laufenen Kosten wie Webhosting, sondern eine langfristige Investition …

  4. Hallo zusammen, also ich fand die Informationen gut. Ob sich ein Tool rechnet oder nicht hängt doch aus meiner Sicht immer davon ab. Ob der Nutzer die gewonnenen Informationen in monetäre Ziele extrahieren kann. Deshalb ist so ein Tool ja auch nur immer ein hilfsmittel.

  5. @Techblogger Denkfehler würde ich nicht sagen. Es ist ein anderer Ansatz als bei dir.

    Wobei mir deine Idee auch gefällt. Dank der monatlichen Kündigungsfrist ist es ja kein Problem, Xovi einen Monat lang intensiv zu nutzen und es dann für einige Monate wieder abzubestellen. 2 Jahre Pause kommen mir allerdings etwas zu lange vor 🙂

  6. Ich glaube da steht jemand auf dem Schlauch. Ich müsste doch nicht jeden Monat meine Einnahmen um 100 Euro steigern.

    Wenn ich meine Seite von 100 auf 200 Euro monatlich bringe durch die Informationen von der Software, würde sich schon die Investition gelohnt haben. Sollte natürlich nicht der Anspruch sein.

    Ist aber wie fast überall im Leben: umso mehr man intelligent investiert, umso mehr kann man verdienen. Manche denken eben kleiner, manche eben größer. Deshalb gibt es eben Supperreiche und Normalbürger und eben arme Meckerer die sich über den Gartenzaun des Nachbars aufregen und darüber dass die Hartz4 Sätze nicht um 10 Euro erhöht worden sind. Diese werden aber auch immer arm bleiben.

  7. @Torsten Es kommt auf die Sichtweise an. Wenn du einmalig 100 Euro ausgibst und hast ab dem Zeitpunkt jeden Monat 100 Euro mehr, haben sich die 100 Euro natürlich gelohnt. Wenn du aber jeden Monat 100 Euro ausgibst, musst du jeden Monat 100 Euro mehr als im Vormonat haben, damit sich die zuletzt gezahlten 100 Euro gelohnt haben.

    Ein Beispiel: Du hast 100 Euro Einnahmen, dann bestellst du Xovi für 100 Euro im Monat. Im 1. Monat hast du 200 Euro Einnahmen und im 2. Monat 300 Euro Einnahmen. Dann hat sich Xovi bis dahin gelohnt. Angenommen, jetzt ist das Maximum erreicht und die Einnahmen bleiben trotz Xovi bei 300 Euro. Dann würde ein weiterer Einsatz von Xovi keinen Sinn machen und du würdest jeden Monat 100 Euro umsonst ausgeben.

    Was ich damit sagen will: Du musst eigentlich jeden Monat überprüfen, ob sich der Einsatz von Xovi gelohnt hat. Wenn du merkst, dass du keinen weiteren Zuwachs mehr durch Xovi erzielst, wäre es sinnvoller, Xovi abzubestellen.

  8. Okay, ich muss mich doch teilweise korrigieren. Es stimmt zwar, dass es jeden Monat einen Zuwachs geben muss. Dieser muss aber nicht unbedingt 100 Euro sein. Wenn ich z. B. nur 10 Euro mehr gegenüber dem Vormonat einnehme, haben sich die gezahlten 100 Euro nach 10 Monaten rentiert.

    Nach einer gewissen Zeit werden die Einnahmen aber stagnieren, weil man keine Verbesserungen mehr erzielen kann. Dann macht der Einsatz von Xovi nur noch Sinn, wenn man neue Projekte startet.

  9. Was ich mich frage, wieviele Domains kann ich mit EINEM Xovi-Zugang verwalten? Selbst Hobby-Webmaster haben schnell mal 2 oder 3 Domains, und für jede einen eigenen Zugang zu benötigen, würde sich ja nicht rentieren?!?
    Hab diese Info irgendwie nirgends richtig gesehen….

  10. @Rainer Da ich ja nur einen befristeten Xovi-Zugang hatte, kann ich jetzt nicht mehr nachgucken. Aber wenn ich mich richtig erinnere, gibt es bezüglich der Anzahl der Domains keine Beschränkungen.

  11. Dann werd ich es mal testen, ist ja ohnehin für 30 Tage kostenlos. Und so wie es scheint um das Geld ein wirklich brauchbares Tool!
    Danke für den Test!

  12. Hallo,

    ich habe Xovi schon seit Monaten bei mir laufen und denke für das Geld kann man wirklich nichts falsch machen. Somal die Tools meiner Meinung nach richtig gut sind.

  13. Hallo zusammen,
    ob sich Xovi für einen rechnet ist immer schwer zu sagen, denn manche Maßnahmen wirken sich ja nicht gleich am nächsten Tag aus sondern über einen längeren Zeitraum.
    Hab jetzt Xovi auch für längere Zeit verwendet (siehe meine Artikelserie: http://www.fene-blog.de/seo/xovi-mein-fazit-und-abschluss-der-artikelserie/ )
    und vermissen gerade so bequeme Funktionen wie das Monitoring.

    @Fischinger Man kann so viele Domains verwalten wie mal will. Und man kann jede beliebige Domain prüfen lassen, was das Tool auf jeden Fall interessant macht.
    So kann man dann eben auch sehen was die Konkurrenz so macht.
    Gruß
    Christian

  14. Das SEO-Tool Xovi haben wir uns auch mal näher angesehen und einen entsprechenden Artikel darüber verfasst. Interessant ist jedenfalls die kostenfreie Testversion, so dass man die SEO-Software erst einmal auf Herz und Nieren testen kann. Einfach mal ansehen!

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