wert-website

Den Wert einer Website ermitteln

Wenn ihr eine eigene Website habt, dann habt ihr euch sicher schon mal Gedanken darüber gemacht, was diese wert ist. Entweder weil ihr ein Kaufangebot dafür erhalten habt oder einfach nur so aus Interesse. Aber wie lässt sich der Wert einer Website ermitteln? Wenn ihr den Wert zu niedrig ansetzt, verschenkt ihr Geld. Setzt ihr ihn dagegen zu hoch an, verliert ein eventueller Käufer das Interesse. In diesem Artikel erhaltet ihr einige Tipps, wie ihr den Wert eurer Website objektiv ermitteln könnt.

Der wirtschaftliche Wert eurer Website

Um den wirtschaftlichen Wert eurer Website zu ermitteln, nehmt ihr die durchschnittlichen Einnahmen, die ihr mit eurer Website in den letzten Monaten erzielt habt. Bei den meisten von euch werden das wohl Werbeeinnahmen sein. Außerdem nehmt ihr die jährlichen Einnahmen wie z. B. die Tantiemen der VG Wort und teilt sie durch 12. Von den Einnahmen zieht ihr eure monatlichen Ausgaben ab. Die erhaltene Differenz multipliziert ihr mit einer Monatszahl. Allgemein eingebürgert haben sich hier Werte von 12-18 Monaten. Wenn ihr also monatliche Einnahmen von 100 Euro und Ausgaben von 10 Euro habt, ergibt sich eine Differenz von 90 Euro. Mulitipliziert ihr diese z. B. mit 15 Monaten, erhaltet ihr einen wirtschaftlichen Wert für eure Website von 1.350 Euro.

Die stillen Reserven

Aber der Wert einer Website besteht nicht nur aus euren monatlichen Umsätzen. Oftmals hat eine Website auch noch stille Reserven, also Werte, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.

Eigene Skripte

Wenn ihr für eure Website ein eigenes Skript programmiert oder ein eigenes Design bzw. ein Plugin für ein CMS erstellt habt, muss der Wert eurer Eigenleistung natürlich auch in die Berechnung mit einfließen. Gleiches gilt, wenn ihr eine Lizenz für ein kostenpflichtiges CMS oder Forenskript mit verkauft. Die vollen Lizenzgebühren dürft ihr dafür natürlich nicht berechnen, aber 50 % davon könnt ihr schon ansetzen.

Eigene Bilder und Fotos

Wenn ihr eigene Bilder und Fotos erstellt habt, die einen gewissen künstlerischen Wert besitzen, solltet ihr diese auch mit in die Berechnung einfließen lassen. Wobei diese bei einem reinen Fotoblog natürlich einen höheren Wert besitzen als bei einem persönlichen Blog, bei dem die Fotos oftmals nur reine Dekoration sind und ohne Probleme durch andere ersetzt werden können.

Social Media & Newsletter

Wenn ihr zusätzlich zu eurer Website auch noch die passenden Accounts für Twitter, Facebook und Google mit verkauft und ihr zahlreiche Fans und Follower habt, haben diese Zugänge natürlich auch einen entsprechenden Wert, den ihr in den Verkaufspreis mit einfließen lassen könnt. Gleiches gilt, wenn ihr einen Newsletter mit vielen Abonnenten habt. Wobei es sehr wichtig ist, dass diese sich mittels des Double-Opt-in-Verfahrens angemeldet haben, also die Bestellung des Newsletters per E-Mail bestätigt haben. Nur dann hat ein Abonnent einen Wert, den ihr mit einrechnen könnt.

Potenzial eurer Website

Ist es bei euch so, dass ihr das Potenzial eurer Website nicht optimal ausgenutzt habt? Habt ihr euch z. B. kaum mit Suchmaschinenoptimierung beschäftigt oder nur wenig bzw. gar keine Werbung auf eurer Website geschaltet? Wenn der Käufer eurer Website mit wenig Aufwand die Besucherzahlen und damit den Umsatz steigern kann, könnt ihr dies auch in die Wertberechnung mit einfließen lassen. Allerdings müsst ihr eventuell auch einen Abschlag einrechnen, wenn das Thema eurer Website überholt ist. Eine Website, die sich ausschließlich mit der bereits vergangenen Fußball-EM 2008 beschäftigt, hat natürlich einen geringeren Wert als eine, die viele Inhalte zur bevorstehenden EM 2012 hat.

Wert eurer Domain

Auch ohne Inhalte hat eure Website noch einen Wert, nämlich den Wert eurer Domain. Dieser Wert kann sehr stark differieren. Wenn ihr eine sogenannte Keyword-Domain habt (z. B. kredit.de), deren Endung zu eurer Zielgruppe passt (z. B. .de für Deutschland oder .com für internationale Inhalte), kann diese einen recht hohen Wert besitzen. Dies gilt aber nur für echte Keyword-Domains und nicht für solche Konstrukte wie mykredit.com oder kredit24.de.

Auch die Zahl und die Qualität der Backlinks, die auf eine Domain verweisen, haben natürlich einen gewissen Wert, den ihr in den Verkaufspreis mit einfließen lassen solltet. Je mehr qualitativ hochwertige Backlinks eine Domain hat, umso höher wird sie in der Regel bei den Suchmaschinen gelistet und umso höher sind dann meist auch die Besucherzahlen und die Umsätze.

Wert einer Domain

Wie ihr den Wert einer Website nicht ermitteln könnt

Im Internet gibt es zahlreiche Tools, die den Wert einer Website automatisch bestimmen wollen. Nach der Eingabe der Domain und einer Wartezeit von einigen Sekunden bis zu mehreren Minuten wird dann ein Wert in Euro ausgespuckt. Wenn ihr euch diesen Artikel bis hierher aufmerksam durchgelesen habt, könnt ihr euch sicher denken, was von solchen Angeboten zu halten ist, nämlich gar nichts. Woher soll ein Online-Tool auch wissen, wie viel Werbeeinnahmen ihr habt oder wie hoch der Wert eurer eigenen Fotos oder Skripte ist?

Um euch zu beweisen, wie wenig Sinn solche Tools machen, habe ich mir von 6 Onlineauftritten den Wert von google.de berechnen lassen.

  • adrea.de – 43.236,70 €
  • adresso.de – 360-420 Mio. €
  • adressio.de – 40.600 €
  • bizinformation.org – 481,93 Mio €
  • Domainvalue Badge – 86.723,41 $
  • webseitenwert.de – 4098,54 €

Wie ihr seht, reichen die Wertangaben von ca. 4.000 Euro bis zu über 480 Millionen Euro. Für den niedrigsten Wert würde wohl jeder google.de kaufen 😉

Auch andere automatisierte Werte taugen nicht zur Ermittlung eines fairen Verkaufspreises. Der Pagerank einer Webseite lässt sich leicht fälschen, Alexa spielt in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle und was von Seitwert zu halten ist, habe ich in dem Artikel 5 Onlinetools zur Bewertung von Websites beschrieben.

Wie ermittelt ihr den Wert eurer Website?

Habt ihr auch schon mal versucht, den Wert eurer Website zu ermitteln? Wie seid ihr dabei vorgegangen? Habe ich etwas Wichtiges vergessen? Wie immer möchte ich euch bitten in den Kommentaren über eure Erfahrungen zu berichten.

Veröffentlicht von

Cujo

Die Webmaster-Zentrale wurde im Januar 2010 von mir gegründet. Dabei haben mich 3 Internetauftritte maßgeblich beeinflusst. Zum einen die Website des t3n-Magazins, www.t3n.de, auf der immer sehr interessante Artikel zum Thema Webseitenerstellung gepostet wurden. Genau solche Artikel wollte ich auch schreiben. Dann bin ich schon seit mehreren Jahren im Homepage-Forum, www.homepage-forum.de, aktiv. Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass dort immer die gleichen Fragen gestellt wurden. Jedesmal darauf die gleichen Antworten zu geben, war erstens langweilig, zweitens zeitraubend und drittens hat es sich nicht gelohnt, die Fragen ausführlich zu beantworten. In der Webmaster-Zentrale greife ich jetzt oft Fragen auf, die im Homepage-Forum gestellt wurden und habe die Möglichkeit die angesprochenen Themen viel detaillierter zu behandeln. Bei wiederkehrenden Fragen poste ich dann einen Link zu einem Artikel in der Webmaster-Zentrale. Dadurch erhalten die User ausführlichere Antworten als normalerweise in einem Forum üblich. Die Idee, Informationen bereitzustellen und diese im Forum zu verlinken, habe ich von Daniel, www.homepage-faqs.de, übernommen. Daniel bezeichnet sich selbst als Forenhelfer und ist sehr aktiv im Homepage-Forum. Er hat schon zahllosen Usern mit seinen Informationen geholfen und ihnen die Grundlagen der Webseitenerstellung erklärt. Diese 3 Webauftritte hatten einen so großen Einfluss auf mich, dass ich sicher behaupten kann, dass es ohne sie die Webmaster-Zentrale nicht geben würde.

25 Gedanken zu „Den Wert einer Website ermitteln“

  1. Ich hatte vor gar nicht langer Zeit auch mal einen Artikel darüber verfasst.
    Natürlich ist eine Seite immer nur soviel Wert, wie ein anderer (potenzieller Käufer) auch bereit ist, dafür zu zahlen.

    Desweiteren denke ich, dass bestimmte Faktoren trotzdem Einfluss auf den Preis haben:
    – Pagerank
    – Alter der Domain
    – Qualität/Quantität des Contents
    – Sichtbarkeitsindex (Sistrix)
    – Besucherzahlen (Follower, Likes…)

    Eine weitere Form zur Wertbestimmtung sind die Einnahmen. Wenn ich mit meinem Blog monatlich knapp 100€ verdiene, rechne ich diesen Betrag mal 12/24 und komme auf einen Wert zwischen 1000- und 2000€.

    Meiner Meinung nach macht es auch Sinn, gleichwertige oder ähnliche Projekte zu beobachten und zu schauen, welche Preise sie erzielen. Kann man prima bei ebay machen zum Beispiel 😉

  2. Um den Wert einer Domain zu ermitteln, brauch man viel Erfahrung. Wenn man diese nicht hat, sollte man sich mehrere Preise einholen und dann einen Mittelwert bilden. Wenn man an irgendwelche Domainhändler kommt, kann es schon mal passieren, dass man übers Ohr gehauen wird.

  3. Ich muss sagen, die Werte Beschreibung in diesem Beitrag sind um einiges besser, als diverse im Internet vorhandenen Tools die einen Wert anhand „spezieller Faktoren“ ermittelt.
    Ich bin auch der Meinung, dass das Webseitenalter ein recht hoher Faktor für den Wert einer Webseite darstellt.

    Wiederum bin ich nicht der Meinung, dass die Sistrix Werte bzw. Sistrix Sichtbarkeitsindex eine Rolle spielt, genau so wenig hat der PR was mit dem Wert der Webseite zu tun.

  4. Der Preis von „Domainvalue Badge“ mit 272.085,11$ gefällt mir recht gut, die € 1,37 Mio von bizinformation.org würde ich aber auch nicht ablehnen ;o)

  5. Meine Webseite will ich nicht verkaufen, aber es ist schon mal interessant zu wissen, was die denn Wert ist. Ich hatte es auch mal mit diesen Tools probiert herauszufinden, aber wie man sieht liefern die alle sehr unterschiedliche Ergebnisse. Die Social Media Accounts mit einzubeziehen in die Kalkulation, daran habe ich gar nicht gedacht.

  6. Spannend! Jetzt kann ich den „Wert“ meiner eigenen Website deutlich besser einschätzen. Die Onlinetools geben wirklich nichts gescheites heraus. Danke!

  7. Also Online-Tools sind wirklich der letzte Mist, was die Ermittlung des Webseiten-Werts geht ^^

    Witzig, aber, dass diese Tools von einigen leuten genutzt werden und die Werte dann als absolutes nonplusultra gesehen werden.

    Aber ganz neben bei: tolle Liste/Anleitung!

  8. Hallo zusammen, und vielen Dank für den guten Artikel. Der Kauf einer Domain sollte gut vorbereitet werden und durch einen Profi begleitet werden.

  9. Der wichtigste Wert sind auch meiner Sicht die Potenziale, zumindest wenn es tatsächlich an den Verkauf geht. Denn hier kann man auch am meisten verhandeln.

    Noch eine kleine Anmerkung: Ich würde Google selbst für 480 Mio Euro kaufen, jedenfalls wenn ich das Geld hätte. Der tatsächliche Wert liegt sicherlich höher 😉

  10. Da gibt es aber noch weitere Faktoren, die zudem von der Natur der Seite abhängen. Ist es eine statische Seite, Blog, Forum, Community, Shop usw.

    Hier wird je nach Seite sich der Wert auf für den potentiellen Käufer, anders berechnen.

  11. Ja ja, diese „Wert-Bestimmungs-Dienste“ sind schon irgendwie lustig. Als ob ein Algorithmus berechnen könnte, ob eine Domain einen guten Wert hat…

    Schmarn!

    Da vertrau ich doch lieber mensclichen Berechnungen, mit Einnahmen und Besucherzahlen als Grundlage 🙂

  12. ein immer wieder heiß diskutiertes thema. aber wie überall in der freien wirtschaft bestimmen angebot und nachfrage den preis…

  13. Jup, eine Webseite ist immer soviel wert, wie ein anderer bereit ist zu zahlen – wobei obige Rechnung ist schon ein guter Ansatz.

    Was auch beachtet gehört ist, ob die Backlinks etc. erhalten bleiben – ist ja fürs Ranking nicht unerheblich 🙂

  14. Ich finde eine Internetseite steht und fällt mit dem Betreiber. Sold sich dieser ändert, ändern sich die Themen und somit auch die Zielgruppe.

    Vor allem muss man aber erst mal jemanden finden der bereit ist den errechneten Preis zu zahlen.

  15. Eigentlich nur über den PageRank und den MozRank. Hinzu kommt dann noch das Alexaranking, wodurch man dann ungefähr die Reichweite der Besucher einschätzen kann und auf der Grundlage dann die Zielreichweite bestimmt (Community), die die Seite frequentiert. Je mehr destso „wertvoller“.

    Und wie die Vorredner schon sagten, man muss dann auch erstmal einen „dummen“ finden der den Preis bezahlt!

  16. Sehr interessante Zusammenfassung, jedoch bin ich skeptisch, dass man dafür einen Käufer finden würde. Ich denke dann müsste es eine unglaublich wirtschaftlich entwicklungsfähige Website sein.

  17. „Wenn ich mit meinem Blog monatlich knapp 100€ verdiene, rechne ich diesen Betrag mal 12/24 und komme auf einen Wert zwischen 1000- und 2000€.“

    Wenn du dafür aber dann 30 Stunden im Monat Inhalte erstellen und Linkaufbau und sonst was betreiben musst, dann würde ich diesen Blog vermutlich nicht mal kostenlos nehmen.

    Die aktuellen Einnahmen alleine kann man nicht als Maßstab nehmen. Es zählt auch der Zeitaufwand und die schon vorhandenen Inhalte. Wenn eine Webseite viel Inhalt hat, aber keine Besucher mit denen man Geld verdienen könnte, dann kann der Wert auch viel Höher sein als diese Einnahmen x Monate Formel.

    Für mich zählt: Inhalt, Kosten, Zeitaufwand und Ertrag.

  18. Interessant dein Artikel hier. Aber ich will meinen Blog gar nicht verkaufen. Den Kommentar von Rainer Stafferthal finde ich aber genau richtig. Es zählen nicht nur die Einnahmen und Ausgaben, sondern auch die Arbeit die reingesteckt werden muss, damit diese Einnahmen erst generiert werden. Manche Seiten werfen einen Gewinn ab ohne viel zu tun, bei anderen müssen täglich neue News gepostet werden.

  19. Der Wert einer Webseite ist sehr schwer zu ermitteln. Die wichtigsten Faktoren sind wohl SEO und Traffic, aber auch der content spielt eine Rolle. Eine allgemein gültige Aussage zu treffen ist jedoch fast unmöglich. Auf jeden Fall kann ich mich Karin anschließen, was die investierte Zeit betrifft. Hier sollte man unbedingt Buch führen, um einen Überblick zu behalten für eine realistische Einschätzung.

  20. Ich war vor kurzem auch wieder auf der Suche nach neuen Projekten und so muss man natürlich auch den Wert einer fremden Webseite schätzen, was ziemlich schwer ist, aber meistens bekommt man die Besucherzahlen und Einnahmen bei kleineren Webseiten von dem Besitzer mitgeteilt.

    Ich sehe es natürlich als Investition und somit ist der Wert für mich normalerweise die Einnahmen gerechnet auf 2 Jahre. Allerdings kommt es auch sehr auf die Webseite selber an, denn ein Newsblog mit Gerüchten über IPad 3 hat schnell mal 1000 Besucher pro Tag, aber wenn man nicht täglich neue Artikel schreibt ist der Blog nach 3 Monaten mehr oder weniger tot.

    Außerdem gibt es auch noch das Problem, wenn Webmaster glauben ihre seite mit 100 Euro Einnahmen im Monat ist 10000 Euro wert, weil es soviel Potenzial hat. Das selbe gilt meiner Meinung nach auch bei Sedo. Dort eine Domain oder Projekt zu einem vernünftigen Preis zu bekommen ist fast unmöglich.

  21. Ich find deinen Artikel auch recht interessant auch um einfach mal einzuschätzen was meine Seite so wert ist.

    Aber die Unterschiede bei deinem googlevergleich lässt mich echt schmunzeln 🙂

    Ich muss auch Rainer Safferthal zustimmen. Es kommt auch auf den Inhalt und den Aufwand an und erst recht guter Content.

  22. Nach einem solchen Artikel habe ich schon lange gesucht. Endlich listet noch mal jemand gezielt auf, worauf es bei der Domain-Ermittlung einer Website ankommt. Davon kann es gar nicht genug Artikel geben, da sich die allgemeine Meinungsbildung wohl nur ändert, wenn jene, welche derartige Tools nutzen, des öfteren auf solche Artikel stoßen. Besonders traurig finde ich allerdings, dass es sogar hier Anbieter gibt, welche auf den ersten Blick – nach auf den Namen bezogen (etwa bizinformation.org) – sogar noch seriös klingen.

  23. Toller Beitrag, auch wenn ich eine kleine Lanze für die Tools zur Wertermittlung schlagen will.
    Immer wenn ich auf der Suche nach einer neuen Domain oder einer interessanten Webseite bin und diverse Portale durchwühle, nutze ich die schnelle Bewertungsmöglichkeiten der Tools.

    Nur aufgrund des Auftritts und des Domainnamens lässt sich oftmals schon einiges ableiten, aber wenn man zusätzlich noch weitere Anhaltspunkte erhält, kann man zumindest Ansatzweise ein sicheres Gefühl erhalten, ob sich der Kauf einer Webseite/Domain lohnt oder nicht.

    Wenn mir drei Tools einen völlig utopischen Wert ausspucken und einer mir sagt, dass die Seite nur ein paar Euros Wert ist, dann glaube ich eher dieser Seite. Zusammen mit den ermittelten Besucherzahlen und den Angaben des Verkäufers ergibt sich dann ein fast perfektes Bild.

    Sehr vorsichtig muss man sein, wenn einem eine Webseite angeboten wird, die gerade mal einen Monat online ist und über zigtausend Besucherzahlen verfügen soll. Da darf man sich ruhig die Frage stellen, woher die plötzlich kommen sollen.

  24. Hallo Cujo,

    interessanter Artikel. Was sich mir nicht erschließen will, ist: Warum sollte man eine fertige Webseite kaufen wollen?

    Wechselt der Betreiber, dann ändert sich sowieso alles je nach Kenntnissen des Betreibers. Einige „Maßstäbe“, in den oben aufgeführten Kommentaren, sind längst nicht mehr zeitgemäß. Beispielsweise wird der Page Rank nicht mehr aktualisiert, soll aber noch immer das Nonplusultra sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *